Verträglichkeit in der Psychologie - ein kostenloser Selbsttest

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Verträglichkeit in der Psychologie - ein kostenloser Selbsttest

Die Verträglichkeit beschreibt im Grunde genommen, wie gut Menschen mit anderen Menschen auskommen. Typische Synonyme sind beispielsweise Umgänglichkeit aber auch Attribute wie Freundlichkeit, Wohlwollen oder Mitgefühl. Menschen mit hohen Verträglichkeitswerten neigen zu Kooperativität sowie Vertrauen und versuchen anderen zu helfen. Wer dagegen nur über eine geringe Verträglichkeit verfügt, gilt als vorsichtig, misstrauisch und kompetitiv.

Synonyme in der Psychologie 

In der Psychologie ist die Verträglichkeit ein Bestandteil des Big-Five-Modells. Die Big Five beschreiben die fünf Hauptdimensionen, aus denen sich eine Persönlichkeit zusammensetzt. Neben der Verträglichkeit gehören dazu auch Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Neurotizismus und Offenheit für Erfahrungen. Gemeinsam mit der Umgänglichkeit ist die Verträglichkeit vor allem ein Faktor, bei dem es um das Verhalten mit anderen Menschen geht. Extraversion ist im Big-Five-Modell das Gegenteil von Introversion und wird beispielsweise durch Synonyme wie Geselligkeit, Heiterkeit, Gesprächsbereitschaft oder Herzlichkeit beschrieben. Es geht also in eine ähnliche Richtung wie die Umgänglichkeit, da diese Synonyme ebenfalls in Teilen die Tatsache beschreiben, ob man sich mit anderen Menschen gut vertragen kann.

Auswirkungen auf den Beruf

Grundsätzlich spielen alle Faktoren des Big-Five-Modells nicht nur in der Psychologie eine theoretische Rolle, sondern haben auch reale Auswirkungen. Je nachdem, wie unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale ausgeprägt sind, eignet man sich für manche Berufe besser und für andere weniger. Bei der Verträglichkeit spielen Synonyme wie Freundlichkeit, Mitgefühl und Kooperationsfähigkeit eine Rolle. Sich mit anderen Menschen zu vertragen und auszukommen, wird vor allem in sozialen Berufen erfordert. Lehrer, Krankenschwestern, Erzieher oder Assistentenberufe sind klassische Berufswege in denen eine hohe Verträglichkeit oft Voraussetzung ist. Dagegen kommt es bei Berufsgruppen wie Journalisten oder Anwälten nicht darauf an, sich besonders gut mit anderen Menschen zu vertragen. Hier kann eine niedrigere Verträglichkeit sogar von Vorteil sein. Gleiches gilt auch in Berufen, die besonders von Wettbewerb geprägt sind. Personen mit niedrigen Verträglichkeitswerten sind oft sehr kompetitiv und bringen für solche Branchen ideale Voraussetzungen mit.

Die eigene Umgänglichkeit überprüfen

Umgänglichkeit und Verträglichkeit lassen sich in gewisser Weise messen. In der Psychologie kommt dazu oft ein Persönlichkeitstest wie der NEO-FFI-Persönlichkeitstest oder das "Trierer Integriertes Persönlichkeitsinventar" zum Einsatz. Ein Persönlichkeitstest ist eine gute Möglichkeit, um festzustellen, wo man selbst in Hinblick auf die Umgänglichkeit steht. Wer sich mit anderen Menschen nicht gut vertragen kann, der sollte dies auch bei seiner Berufswahl berücksichtigen. Alternativ kann man anhand der Informationen aus dem Persönlichkeitstest aber auch Schlüsse ziehen und an sich arbeiten, falls man plant, eine bestimmte Karriere einzuschlagen.

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